Über uns

ODER WIE WIR AUF DEN BERNER KAMEN


Natür­lich ist auch unse­re Geschich­te ähn­lich der vie­ler ande­rer Ber­ner Besit­zer, denn es war ganz ein­fach “Lie­be auf den ers­ten Blick!”…

Christine & Nela…nein, kei­ne Sor­ge, ganz soooo kurz war unse­re Geschich­te dann doch nicht…

1995 hiel­ten wir – mei­ne Schwes­ter Bet­ti­na und ich – auf dem Rück­weg aus dem all­jähr­li­chen Win­ter­ur­laub an der Rast­stät­te “Rie­de­ner Wald”, um eine klei­ne Ver­schnauf­pau­se ein­zu­le­gen. Kaum, dass wir einen Platz im Restau­rant gefun­den hat­ten, war plötz­lich alles in hel­ler Auf­ruhr… der Grund? Ein wun­der­schö­ner, drei­far­bi­ger 7-Mona­te alter Laus­bub, der sich kur­zer­hand aus sei­nem Hals­band befreit hat­te und nun das gan­ze Lokal auf­misch­te! Eine will­kom­me­ne Abwechs­lung für alle Gäs­te und ein Bild, das sich für immer bei uns ein­präg­te… wenn jemals einen Hund – dann SO einen!

Eini­ge Zeit spä­ter – zwi­schen­zeit­lich hat­ten wir ein eige­nes Haus mit gro­ßem Gar­ten am Ran­de des “Han­k­e­nülls” bezo­gen – kon­kre­ti­sier­te sich der Wunsch nach einem 4-bei­ni­gen Weg­ge­fähr­ten. Schnell wur­den alte Erin­ne­run­gen wie­der wach… wir wälz­ten Hun­de-Ras­se­bü­cher und stie­ßen auf unse­ren alten (neu­en) “Traum­hund” – einen Ber­ner!

Über den SSV e.V. beka­men wir alle erfor­der­li­chen Infor­ma­tio­nen über die Ras­se sowie ent­spre­chen­de Züch­ter­adres­sen. Am 9. März 1997 zog dann end­lich Assia von Bug­gy bei uns ein! Obwohl wir von Anfang an viel Kum­mer und Sor­gen um Assia hat­ten (bereits mit 5 Mona­ten lahm­te sie immer häu­fi­ger und wur­de mit 8 Mona­ten erst­ma­lig am Ellen­bo­gen ope­riert!) ver­dan­ken wir ihr eigent­lich doch fast alles… durch sie ent­wi­ckel­te sich unser Fai­ble für die­se Ras­se und durch Assia haben wir alles wirk­lich Wich­ti­ge und Not­wen­di­ge über die Ber­ner gelernt.

Bettina & Inaya

Eigent­lich soll­te Assia “nur” den Platz eines Fami­li­en­hun­des bei uns ein­neh­men – doch im Nu war unse­re gan­ze Frei­zeit aus­schließ­lich von “Berner”aktivitäten geprägt: Sen­nen­hund-Spa­zier­gän­ge, Übungs­ein­hei­ten auf SSV-Orts­grup­pen­plät­zen zur Vor­be­rei­tung auf SSV- oder DVG-Prü­fun­gen, Stipp­vi­si­ten auf Aus­stel­lun­gen und natür­lich vie­le net­te neue Bekannt­schaf­ten rund um den Hund… …und dann soll­ten wir uns auf Dau­er EINEN Hund tei­len?!?! …nach hit­zi­gen Dis­kus­sio­nen (…konn­ten wir Assia einen zwei­ten Ber­ni – “jun­ges Gemü­se” – nach all ihren OPs mit ihrer schwe­ren ED zumu­ten?) und lan­gen Über­le­gun­gen hol­ten wir dann Ende 2001 eine Ori­gi­nal-Schwei­ze­rin, Mad­ley vom Letzacher aus der Zucht­stät­te von Moni­que Web­bink zu uns. Heu­te kön­nen wir mit 100%iger Über­zeu­gung sagen, daß dies auf jeden Fall die rich­ti­ge Ent­schei­dung war!

Ende 2002 erfuh­ren wir dann zufäl­lig, dass ein Züch­ter einen guten Platz für sei­ne damals 13-Mona­te alte Nach­zucht­hün­din sucht. Nach eini­gen sehr net­ten Tele­fo­na­ten mach­ten wir uns am Frei­tag, den 13.12.2002 (welch ein schlech­tes Omen!) auf in Rich­tung Bre­men, um uns die jun­ge Dame ein­mal näher anzu­se­hen… doch da war es dann auch schnell um uns und unse­re Ber­ner-Her­zen gesche­hen: wer konn­te die­sem Blick schon wider­ste­hen? Noch vor Weih­nach­ten hielt Baya vom Mar­schen­land ihren Ein­zug in Borg­holz­hau­sen! Herrn Wer­ner und sei­ner Toch­ter Tam­my noch­mals ein “Herz­li­ches Dan­ke­schön”, dass sie uns die­se char­man­te Hün­din anver­traut haben!

Baya & Madley

Mit Mad­ley und Baya erfüll­te sich dann für uns ein Traum: mit ihnen began­nen wir unse­re Zucht unter dem Zwin­ger­na­men “vom Han­k­e­nüll”!