Vorsicht!

Wir sind noch immer geschockt und schwer betrof­fen… wol­len und kön­nen es nicht glau­ben… und wünsch­ten uns, die letz­ten Tage wären ein­fach nur ein schlech­ter Traum gewe­sen…

Nach einem posi­ti­ven Giar­di­en-Befund wur­de eine Hün­din aus unse­rer Zucht mit einem Medi­ka­ment mit dem Wirk­stoff Roni­da­zol behan­delt.

Am letz­ten Tag der Behand­lung mit dem Medi­ka­ment fan­den die Besit­zer die Hün­din blau ange­lau­fen, mit Krampf­an­fäl­len und hohem Fie­ber auf dem Boden lie­gend vor.
Die umge­hend kon­sul­tier­te Tier­ärz­tin konn­te die Hün­din zunächst sta­bi­li­sie­ren und das Fie­ber sen­ken. Umfang­rei­che Blut- und Rönt­gen­un­ter­su­chun­gen erga­ben kei­nen Befund.

Auf­grund einer ähn­li­chen Unver­träg­lich­keits­re­ak­ti­on eines ande­ren Ber­ners unter dem Wirk­stoff Roni­da­zol ver­mu­tet die Tier­ärz­tin, dass die­ser Wirk­stoff spe­zi­ell bei unse­rer Ras­se Ver­gif­tungs- und damit ver­bun­de­ne neu­ro­lo­gi­sche Aus­fall­erschei­nun­gen aus­löst.

Abends ver­schlech­ter­te sich der Gesund­heits­zu­stand der Hün­din erneut; nach wei­te­ren 48 Stun­den auf der Inten­siv­sta­ti­on der Tier­kli­nik hat das Han­k­e­nüll-Herz den Kampf gegen die Fol­gen der Ver­gif­tung ver­lo­ren.

Wir wei­nen mit den Besit­zern um einen wun­der­vol­len Wir­bel­wind, der sein gan­zes Leben noch vor sich hat­te.

Die Fra­ge nach dem WARUM bleibt…